08.05.2000 - Ein historischer Tag

Dieses Datum ist mittlerweile in die Geschichte - zumindest in die Vereinsgeschichte - eingegangen.

An diesem Tag traf sich wieder eine Gruppe Jugendlicher in einem elternverlassenen Haus in Stockerau, wo das Wohnzimmersofa schon mitten im Garten stand. Auch genügend Getränke waren eingekühlt, der Griller eingeheizt. Der Schreiber dieser Zeilen kann sich zwar nicht mehr so recht erinnern, ob es Ziel des Abends war, den Verein endlich zu gründen, oder ob es sich nur so ergab – aber was zählt ist ja nur, dass es sich so ergab!

So setzten die acht Proponenten ihren Namen unter die denkwürdigen Zeilen: Wir zeigen hiermit die beabsichtige Bildung des Vereins „1. Stockerauer Beachvolleyballverein Die Zwölfender 00“ mit Sitz in Stockerau unter Vorlage von drei Exemplaren der Statuten an.

An dieser Stelle sollten auch die Proponenten, welche auch den ersten Vorstand bildeten,  einmal zu namentlicher Erwähnung kommen:

  • Martin Hohenecker (Obmann)
  • Gerulf Moll (Obmann-Stellvertreter)
  • Erik Reijnders (Kassier)
  • Jochen Krenn (Kassier-Stellvertreter)
  • Herwig Moll (Schriftführer)
  • Hengelmüller Rainer (Schriftführer-Stellvertreter)
  • Binder Bernhard (Rechnungsprüfer)
  • Flandorfer Mathias.

Dieser Bildungsanzeige, mit dreifacher Ausfertigung der Statuten, die übrigens geringfügig veränderte Standardstatuten aus dem Internetz waren, wurde an die Sicherheitsdirektion für Wien, Niederösterreich und dem Burgenland geschickt – und, Überraschung:  stattgegeben!

Also, noch einmal:  8.5.2000 - erste schriftliche Erwähnung des Vereins! Aber wieso gerade dieser Name??? Naja, „1.“ ist ja wohl klar, „Stockerauer“ auch, „Beachvolleyballverein“ – leitet sich von der Sportart ab, die wir spielen wollten (und wollen). „00“ ist, wie du ja jetzt schon weißt, das Gründungsjahr. Bleibt noch „Zwölfender“.

Dafür gibt es die offizielle Variante, dass nach damaligen Regeln der Entscheidungssatz auf zwölf gewonnene Punkte gespielt wurde, oder so ähnlich. Wenn man allerdings einen kurzen Exkurs in die Welt des Bieres macht, dann fällt auf, dass auch der Hirsch auf dem Hubertuslogo zwölf Enden hat. Doch dieser Tatsache wurden sich die Gründungsmitglieder natürlich erst viel später bewusst und hatte keinen Einfluss auf die Namensgebung...