Jetzt ging es richtig los

Die ersten, einfacheren Schritte,  waren getan. Jetzt brauchten wir zunächst einmal Ziele. Da war zunächst natürlich die Organisation des Turnieres. Das war ja noch die einfachere Aufgabe. Aber, wie schon erwähnt, fehlte eigentlich ein eigenes, den Vereinsmitglieder zur Verfügung stehendes, Vereinsgelände. Und das war die erste große Aufgabe.

Wir brauchten einen eigenen Platz. Wie es in Stockerau so üblich war, hofften wir auf die Hilfe der Gemeinde. Also ein Gespräch beim Bürgermeister. So vereinbarte man einen Termin, welcher den Verein dem Ende nahe bringen sollte: am 9.5.2000 erklärte nämlich Stockeraus Stadtchef, dass die Gemeinde nahezu pleite ist, also kein Geld für unser Projekt vorhanden ist und eigentlich auch nicht wirklich Interesse besteht, gerade populär gewordene Sportarten zu unterstützen, die es in ein paar Jahren ja wohl gar nicht mehr geben werde.

Natürlich war die Enttäuschung zunächst groß, der Spaß an den regelmäßigen Vorstandssitzungen war aber wahrscheinlich ausschlaggebend, dass der Verein nicht zusperrte. So muss erwähnt werden, dass die Frage, wer jetzt Erik´s Freundin ist, seit dem 25.6.2000 jedes mal der erste Tagesordnungspunkt war, meistens aber auf die nächste Sitzung verschoben wurde.

An der Nebenfront wurden einstweilen provisorisch Mitglieder gesucht, das Turnier im August das erste Mal offiziell von den 12ndr veranstaltet. Natürlich verloren die tapferen Pioniere auch das damalige Hauptziel nicht aus den Augen, eine eigene Anlage zu bauen. Doch dafür brauchten wir Geld, dem Bürgermeister konnte einstweilen nur das Versprechen entlockt werden, dass er uns den Platz hinter dem Freibad verpachten würde. Also, Geld beschaffen!